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Beschreibung einer 2D -3D Konvertierung

Original

Das Ausgangsmotiv muß zuerst in Photoshop vorbereitet werden.
Dazu werden die Bildelemente, die sich in verschiedenen Entfernungen
befinden, ausgeschnitten und auf verschiedenen Ebenen gesetzt.

Die entstehenden “Löcher” werden zumindest an den Seiten durch
Klonen ausgefüllt, da man später etwas um die Objekte
herumschauen kann.
Den Ebenen können nun noch Ebenenmasken zugeordnet werden,
die als Tiefenmasken wirken und den Objekten Volumen geben.

Dies ist eine wichtige Funktion, die nur wenige Konvertierungsprogramme
beherrschen. Oft werden diese Ebenen nur als Scheiben verschoben.
Man bezeichnet es auch als “Kulissenschieberei”.

Foto: Stefan Bösenecker

Hier die einzelnen Ebenen und die dazugehörigen Ebenenmasken

Boden
Boden_Ebenenmaske
Motorrad Motorrad_Ebenenmaske
Helm Helm_Ebenenmaske
Ebenen02

Die Maske sollte immer etwas größer
als das Objekt gewählt und anschließend
weichgezeichnet werden.
 

Die Arbeiten in Photoshop sind nun abgeschlossen und die Psd-Datei kann in den Psd 3D Converter geladen werden.
Hier werden die Tiefe jedes Objektes im Raum und die Auswirkung der Tiefenmaske eingestellt. Ebenfall wird die Anzahl
der benötigten Ansichten eingestellt.
Anschließend generiert man die Ansichten, die als Tif abgespeichert werden. Diese kann man dann zu Anaglyphenbildern oder für den
Lentikulardruck weiterverarbeiten.

PSD

Anaglyphenbild aus 2 Ansichten

Anaglyph_Bike

Erzeugte Einzelansichten als Animation

Ansichten

Am Helm und am Boden kann man deutlich die
Auswirkung der Tiefenmasken sehen.